Ab kommenden Montag müssen sich Autofahrer und Radfahrer auf Verkehrsbehinderungen an der Elbebrücke bei Wittenberg einstellen. Für die umfassende Sanierung der Bundesstraße B2 in dem Bereich zwischen dem T-Stück auf der Nordseite der Elbe und der Abfahrt Pratau stellt das Land Sachsen-Anhalt 2,75 Millionen Euro zur Verfügung. Die Beeinträchtigung sind für einen Zeitraum von fünf Monaten geplant.
Ich habe mich dazu mit unserem Verkehrsminister Thomas Webel unterhalten, der betonte, dass täglich 16.000 Fahrzeuge in den vergangenen 20 Jahren deutliche Spuren hinterlassen haben. Die Fahrbahn und die drei Brücken in diesem Abschnitt sollen auf einer Fahrbahnseite so fit gemacht werden, dass sie auch zukünftigen Belastungen standhalten.
Dafür sind fünf Monate Bauzeit eingeplant, um die Fahrbahn der knapp zweieinhalb Kilometer langen Straße zu erneuern und die Brücken zu reparieren. Ich habe mit Thomas Webel ausführlich über die Bedeutung der Brücke für den gesamten Landkreis gesprochen und um eine unbedingte Einhaltung der Bauzeit gebeten.
Fünf Monate sind ein sehr langer Zeitraum und die Brücke ein Nadelöhr. Deshalb müssen Verzögerungen unbedingt vermieden werden. Dem Minister ist diese Umstand natürlich bewusst, er versprach mir aber diese Bitte mitzunehmen und beim zuständigen Landesbaubetrieb durchzustellen.
Während der Baumaßnahmen ist die Richtungsfahrbahn von Eutzsch in Richtung Wittenberg voll gesperrt. Der Verkehr wird auf der Gegenfahrbahn jeweils einspurig pro Fahrtrichtung geführt. Voraussichtlich für acht Wochen ist auch der Radweg, der parallel zur B187 am T-Stück verläuft, gesperrt. Auch hier wird es eine Umleitung geben. Ab dem 1. Oktober soll der Verkehr auf der Elbebrücke wieder ungehindert fließen.
Ich bin froh, dass das Land hier so eine große Summe bereitstellt und die Verkehrsinfrastruktur kontinuierlich modernisiert. Das ist für viele Bereiche des täglichen Lebens wichtig. Sei es für die Berufspendler im Landkreis, die Logistik der Unternehmen im Landkreis oder den Brand- und Katastrophenschutz, für den die Elbe immer eine natürliche Hürde darstellt.