Endlich geht es wieder los! Nach über einem halben Jahr dürfen die Hotels und Beherbergungsbetriebe im Landkreis wieder öffnen, weil die Inzidenz entsprechend weit gesunken ist.
Von allen betroffenen Berufszweigen, ist diese Branche in vielfacher Weise besonders hart getroffen. Umsatzausfälle, Stornierungen und trotzdem laufende Kosten sind das eine. Die Kurzarbeit für die vielen Beschäftigten ist das andere.
Zwar hilft die staatliche Zwischenfinanzierung über das Schlimmste hinweg, bei niedrigeren Löhnen als zum Beispiel in der Industrie ist aber das Wegbrechen eines kleinen Teils des üblichen Lohns sehr bedrohlich. In der Folge habe ich nun schon mehrfach gehört, dass Personal teilweise einen Berufswechsel anstrebt.
In einer Branche in der es ohnehin wenig Personal gibt, ist diese langfristige Folge des Lockdowns besonders erdrückend. Umso wichtiger ist es, dass es jetzt endlich wieder los geht. Und auch wenn die Belegungszahlen langsam steigen, ist es trotzdem ein Schritt und eine Perspektive in die richtige Richtung.
Und eines steht für mich ohnehin fest: in Sachen Hygiene und Corona-Regeln gibt es wohl kaum einen Wirtschaftszweig, der so professionell und konsequent auf deren Einhaltung achtet. Deshalb hoffe ich sehr, dass unsere Hotels (und auch Gaststätten) nun dauerhaft geöffnet bleiben können.

Bei diesem „Automobilen Talk“ den ich als Landratskandidat gemeinsam mit unserem Ministerpräsidenten Dr. Haseloff bestreiten konnte, kam vieles zur Sprache. Breit diskutiert wurde die e-Mobilität in Deutschland und deren Umsetzungsprobleme. Von der benötigten Strommenge bis hin zu den Fahrzeugkosten diskutierten hochkarätige Teilnehmer der Automobilbranche mit uns.
Dabei ist für mich eins klar: Elektromobilität ist ein wichtiges Instrument, um weniger fossile Brennstoffe zu verbrauchen und damit CO2 zu sparen. Aber – und das darf nie vergessen werden – es darf dabei nicht um Ideologie gehen.
Die Rahmenbedingen für diese Antriebsform müssen gegeben oder geschaffen werden, nur dann kann es funktionieren. Und letztlich muss es praktikabel und bezahlbar sein. Dazu gehört für mich zum Beispiel der Umgang bei Unfällen und Bränden. Unseren Feuerwehren fehlen bis heute hier die notwendigen Weiterbildungen, weil sie schlicht noch nicht angeboten werden.
Auch die Frage der Energieversorgung muss vernünftig beantwortet sein. Wenn alle nach Feierabend ihr Auto laden wollen, wird das ab einer gewissen Menge an Fahrzeugen unser Stromnetz überlasten. Das sind nur zwei Beispiele, die klar machen, dass es hier noch viel zu tun gibt.
Auch deshalb habe ich in der Runde für einen Technologiemix geworben. Moderne konventionelle Verbrenner müssen ebenso Teil der Fahrzeugflotte (z.B. im Logistikbereich) sein, wie zukünftig auch Wasserstofffahrzeuge. Nur Elektromobilität allein wird – gegenwärtig jedenfalls – praktisch nicht funktionieren.

Die Mitteldeutsche Zeitung schaut heute auf die KVHS, die noch nicht wieder in den Regelbetrieb zurückkehren konnte. Wussten Sie, dass die Kreisvolkshochschule eine Einrichtung des Landkreises ist? Damit kommen wir neben den regulären Schulen auch dem Ziel nach, Bildung für alle anzubieten. Und das in der Fläche des Landkreises!
Neben der Kreisvolkshochschule in Wittenberg selbst, gibt es Außenstellen in Coswig, Gräfenhainichen, Jessen, Kemberg, Bad Schmiedeberg und Oranienbaum-Wörlitz. Und das Leistungsspektrum ist groß! In sechs Themengebieten bildet die KVHS verschiedenste Kurse an. Dazu gehören Gesellschaft (Länderkunde, Recht, Umwelt und Natur), Beruf (EDV (Computerkurse, Finanzbuchhaltung), Sprachen, Gesundheit, Kultur und Grundbildung (Integrationskurse).
Damit wird für jeden und für nahezu jede Interessenslage etwas geboten. Das Angebot lohnt sich. Wer mal nachsehen will, findet hier den direkten Link.