Christian Tylsch

Ihr Landratskandidat für den Landkreis Wittenberg​

Was heute wichtig ist: Startsignal am Strand, Azubis und offene Stellen und Schulsozialarbeit bei Corona – 18.05.2021

Gröberner See Richtung Gräfenhainichen

Auf der Gräfenhainichener Seite des Gröberner Sees soll es bald Baubeginn geben. Das sind wirklich gute Nachrichten aus der Heidestadt. Dass wir am Gröberner See nach vielen Jahren wieder Bewegung sehen, ist ein wichtiges Signal für die weitere touristische Entwicklung der ganzen Region, aber auch für die Stadtentwicklung in Gräfenhainichen.

Vor allem dem unermüdlichen Arbeiten von Gräfenhainichens Bürgermeister Enrico Schilling ist es zu verdanken, dass es weiter geht. Wir haben uns schon vor einigen Wochen über die zukünftige Entwicklung verständigt und abgestimmt, wo ich als neuer Landrat helfen kann, diese Arbeit zu unterstützen. Die Stadt Gräfenhainichen und der Landkreis kann von dieser Entwicklung nur profitieren.

Mehr als tausend offenen Ausbildungsstellen stehen fast ebenso viele Jugendliche gegenüber, die noch einen Ausbildungsplatz suchen.
Mehr als tausend offenen Ausbildungsstellen stehen fast ebenso viele Jugendliche gegenüber, die noch einen Ausbildungsplatz suchen.

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet heute über 1873 offene Ausbildungsstellen im Landkreis Wittenberg. Demgegenüber stehen 1.100 Jugendliche, die derzeit auf der Suche sind, so die Statistik der Bundesagentur für Arbeit. In etwa vier Monaten beginnt das neue Lehrjahr, damit sollten Unternehmen und potentielle Auszubildende jetzt schnell reagieren.

Nur wenn es uns gelingt, junge Fachkräfte hier zu halten, sichern wir die Zukunft unseres Landkreises. Und Unterstützung gibt es dafür ebenso vielfältig. Über die Homepage der Bundesagentur können Lehrstellenangebote abgerufen werden oder Unternehmen Unterstützungsangebote herausfinden. So gibt es unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse für die Ausbildung und bei der Übernahme trotz Kurzarbeit.

Schule und Corona - viele Schüler leiden unter den Folgen der Pandemie.
Schule und Corona – viele Schüler leiden unter den Folgen der Pandemie.

Schulsozialarbeit hat uns im Kreistag über viele Jahre begleitet, so auch wieder in diesen Tagen. Die Notwendigkeit wurde nie bestritten und im Moment ist sie in der Tat wichtiger denn je.

Umso wichtiger ist aber auch die richtige Verteilung im gesamten Landkreis und an allen Schulen. Im Kreistag habe ich mehrfach dazu gesprochen und neben den zusätzlichen 500.000 Euro, die wir als Kreistag dafür zur Verfügung gestellt haben, auch die Einbindung jeder Schule angemahnt.

Gerade die hier beschriebenen Probleme, die das Homeschooling verursacht, treffen auf alle Schulen und Schultypen gleichermaßen zu. Es war in jedem Fall richtig, die Schulsozialarbeit zu stärken, das wird auch in Zukunft so sein.