Christian Tylsch

Ihr Landratskandidat für den Landkreis Wittenberg​

Was heute wichtig wird: Grenzenloser Busverkehr, rührige Handballerinnen und Jugendarbeit in Notzeiten. – 11.05.2021

Wie soll der ÖPNV im Landkreis Wittenberg in Zukunft aussehen?

Seit heute fährt der neue X2 über die Landesgrenze hinweg von Wittenberg nach Bad Belzig. Diese neue länderübergreifende Buslinie ist ein echter Gewinn für unsere Region.

Gerade im ÖPNV sind Kreis- und erst recht Landesgrenzen mitunter unüberwindbare Grenzen. Aber hier werden nicht nur zwei Bundesländer miteinander verbunden, sondern die beiden Regionen werden auch touristisch ganz anders nutzbar. Gerade, wenn weniger gereist werden kann, werden regionale Angebote interessanter.

Diese Option jetzt zu eröffnen schafft viel Potential für die Zukunft. Letztlich verbindet nun der X2 zwei Regionen, die ohnehin schon enge Verbindungen aufweisen. Damit folgt der ÖPNV den Menschen – nicht umgekehrt. Wenn dadurch der Individualverkehr reduziert werden kann, ist das Angebot auch ein ökologischer Mehrwert.

Allzeit gute Fahrt – und unsere brandenburgischen Nachbarn sind natürlich an unseren touristischen Anziehungspunkten wie zum Beispiel Wittenberg und Wörlitz herzlich willkommen!

Den Handballerinnen drücke ich die Daumen für den Saisonauftakt.
Den Handballerinnen drücke ich die Daumen für den Saisonauftakt.

Wer kennt sie nicht, die Sporthalle Lindenallee in Gräfenhainichen. Zahlreiche Spiele der BSG Aktivist konnte ich mir in den zurückliegenden Jahren ansehen und dabei natürlich auch feststellen, an welchen Stellen es in der Halle klemmt. Dass es dem Verein, der diese Halle nicht nur nutzt sondern auch verwaltet, gelungen ist, diesen Kraftakt zu stemmen, ist aller Ehren wert.

Und auch die Zusammenarbeit mit der Stadt wird zurecht gelobt. Gräfenhainichen macht vor, wie eine kommunale Verwaltung dem Ehrenamt unter die Arme greifen kann. Was hier geht, wird auch andernorts möglich. Mit meinem Ziel, das Ehrenamt weiter zu stärken, möchte ich genau diese Linie auch im Kreis umsetzen.

Ich hoffe, dass es bald wieder in der Halle zum Trainingsbetrieb kommen kann und drücke schon jetzt die Daumen für den Saisonstart am 2. und 3. Oktober in der mitteldeutschen Oberliga der Frauen!

Mit einem Modellprojekt könnten auch Jugendclubs wieder öffnen.
Mit einem Modellprojekt könnten auch Jugendclubs wieder öffnen.

Wie Recht die Kinder und Jugendlichen in Elster doch haben. Der Jugendclub funktioniert, davon konnte ich mich bereits in der Vergangenheit überzeugen.

Dass hier nun eine traurige Stille eingekehrt ist, schmerzt. Das betrifft leider alle Jugendclubs im Landkreis. Umso wichtiger ist, dass wir es gemeinsam schaffen, die Infektionszahlen zu reduzieren.

Dazu kann eben jeder doch einen Beitrag leisten. Und einen weiteren Aspekt will ich gleich nach der Landratswahl aufgreifen, aber jetzt schon die Stadt motivieren: sobald Modellprojekte wieder möglich sind, sollte man diese auch für die Jugendclubs entwickeln und anmelden.

Auch hier ist ein Betrieb und die Einhaltung von Schutzmaßnahmen möglich, auch wenn der Fokus natürlich oft auf Gaststätten, Kultur und Einzelhandel liegt. Auch die Jugendhilfe leidet unter Corona und kann genau so modellhaft zeigen, dass eine Arbeit auch mit Corona möglich ist.