Stück für Stück kommen wir mit den Impfungen voran. Die Zahl der Geimpften, die älter als 80 Jahre sind (also Angehörige der Gruppe, die im Falle einer Infektion besonders gefährdet sind), nimmt stetig zu. Da ist es völlig richtig, die nächste Stufe stärker in den Blick zu nehmen: die Gruppe der über 70 Jährigen.
Das veränderte Verfahren in Wittenberg ist durch das breitere Angebot notwendig. Daher geht nicht nur die Bitte an diesen Personenkreis, sich zu melden. Ich bitte auch alle Bekannten und Verwandten, hier helfend zur Seite zu stehen. Auch wenn noch nicht für alle genug Impfstoff da ist, ist es nach wie vor wichtig, die Personengruppen zuerst zu impfen, denen die größte Gefahr droht. Das entzieht dem Virus letztlich die gefährliche Basis.

Der Elbe-Polder bei Axien und Mauken nimmt Gestalt an. Das ist ein wichtiger Schritt für den Hochwasserschutz im Landkreis Wittenberg. Wir sind in den vergangenen Jahren – bei allen noch offenen Projekten – schon gut voran gekommen.
Weite Teile der Deiche sind saniert, technische Anlagen wie Sperrwerke sind entstanden und modernisiert und Überflutungsflächen- wie diese bei Mauken/Axien – wurden ausgewiesen. Wichtig ist, dass all diese Maßnahmen mit den Bürgern geplant und ausgeführt werden.
Eine breite Bürgerbeteiligung ist mir wichtig und wird von mir auch praktiziert werden. Dass schafft Akzeptanz und Verständnis. An den noch offenen Projekten, wie zum Beispiel der “Groben Sau” bei Dabrun oder die Deiche in Wörlitz haben weiter Priorität.
Hier hilft mir meine bisherige berufliche Laufbahn, über die ich einen guten Draht zum Beispiel in den zuständigen Landesbetrieb oder auch das Fachministerium habe.

Eine gute Entscheidung des Stadtrates in Coswig! Die Kliekener Ein-Stein-Grundschule muss nicht mehr bangen. Alle Schulstandorte sollen nach dem Beschluss des Stadtrates eigenständig bleiben. Hier wird in der städtischen Trägerschaft das umgesetzt, was ich für die kreisliche Ebene als eines meiner wesentlichen Ziele benannt habe: den Erhalt aller Schulstandorte.
Über die Schulentwicklungsplanung haben wir die Grundschule Klieken im Plan. Danach organisiert sich zum Beispiel auch der Schülerverkehr, für den der Landkreis zuständig ist. Als Landrat will ich diese Entscheidung gern dort unterstützen, wo es mir möglich ist.
Ziel muss es immer sein, die Schule so nah wie möglich zu haben. Das schafft Identifikation und ist für die Lebendigkeit der Orte und damit der ganzen Regionen wichtig.

Einheit Wittenberg, Blau-Rot Pratau und der Kreissportbund bekommen neue Fahrzeuge. Dafür haben wir vor 14 Jahren die Stiftung der Sparkasse Wittenberg gegründet. Statt Gewinne auszuschütten und im Kreishaushalt zu verwenden, hat sich der Verwaltungsrat der Sparkasse zur Gründung der Stiftung entschieden.
Heute hat die Stiftung ein Stiftungskapital von knapp 4 Millionen Euro und fördert jährlich insgesamt im sechsstelligen Bereich Vereine und Institutionen im Landkreis Wittenberg. Ein großer Schwerpunkt liegt auf der Jugendarbeit in unserer vielfältigen Vereinslandschaft.
Das ist ein gutes und erfolgreiches Konzept für die Fläche des Landkreises. Als stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender stehe ich schon jetzt voll hinter der Stiftung. Als Landrat ist man Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse und auch in dieser Funktion werde ich die positive Entwicklung der Stiftung weiter begleiten.