Christian Tylsch

Ihr Landratskandidat für den Landkreis Wittenberg​

Was heute wichtig ist: Kemberg impft, die Külsoer Mühle hält durch und ein Atommüllendlager wird gesucht – 19.05.2021

Ein Mensch wird geimpft

Gute Nachrichten aus Kemberg! Wir kommen mit den Impfungen immer weiter voran. Wie auch in anderen Städten im Landkreis ist die Gruppe der 80-Jährigen mittlerweile soweit abgeschlossen, dass die nächste Gruppe angeschrieben wird. Besonders wichtig ist, dass wir die Personengruppen zuerst impfen, die am ehesten der Gefahr eines schweren Verlaufes ausgesetzt sind. Auch wenn der Impfstoff noch immer nicht für alle reicht, sind mittlerweile in Sachsen-Anhalt mehr als ein Drittel der Menschen (36,3%) mindestens einmal geimpft.

Im Landkreis Wittenberg sind es aktuell 30,9%. Dar Abstand zum Landesdurchschnitt ist mir noch zu groß, deshalb müssen wir hier mit allen Beteiligten nach Lösungen suchen, wie wir noch schneller die gelieferten Impfdosen verimpft bekommen. Der Aufgabe will ich mich gern stellen.

Ich hoffe, dass die Gastronomen bald wieder öffnen können!
Ich hoffe, dass die Gastronomen bald wieder öffnen können!

Dass Herr Erpel seine Külsoer Mühle ebenso wie alle Gastronomen schnellstmöglich wieder öffnen können soll, wünsche ich ihnen von Herzen. Und es wird höchste Zeit, denn die wirtschaftlichen Folgen sind schon jetzt immens.

Da ist der Durchhaltewillen und der Optimismus nach dieser langen und schweren Zeit für die Inhaber wie für die Mitarbeiter mehr als respektabel.

Umso wichtiger ist, da hat Herr Erpel völlig recht, dass der Landkreis sich schnell auf den Weg macht und Vorsorge trifft. Anhalt-Bitterfeld macht es uns gerade vor. Hier ist die Inzidenz unter 50 und die Gastronomie öffnet, wenn auch zunächst als Modellversuch.

Die Erwartungshaltung an den Landrat ist nachvollziehbar und berechtigt, gerade wenn es um eine strategische Vorbereitung geht. Und dafür braucht es auch das Netzwerk in die Landespolitik, dass ich habe und für unseren Landkreis maximal nutzen werde.

Deutschland hat Atomstrom genutzt, jetzt muss sich die Nation auch um die Folgen kümmern.
Deutschland hat Atomstrom genutzt, jetzt muss sich die Nation auch um die Folgen kümmern.

Ein wichtiger Termin, der nicht nur in Jessen mit großem Interesse verfolgt wird: bundesweit wird nach einem Atommüll-Endlager gesucht. Die bundesweite Suche nach Atommüllendlagern läuft und macht auch vor unserem Landkreis nicht halt.

Aber entschieden ist noch lange nichts. Schon deshalb empfehle ich diesen Termin und die Informationen der BGE gern, um sich über die tatsächliche Faktenlage zu informieren. Viel zu oft nutzen verschiedenste Gruppen das Thema um Panik zu machen und Unwahrheiten zu verbreiten.

Klar ist, wir haben Atomstrom konsumiert, also müssen wir auch mit dem Abfall umgehen. Wie? Dafür ist ein sehr langer Prozess entwickelt worden, der gerade mal am Anfang steht und die Öffentlichkeit so breit wie irgendwie möglich einbinden soll.

Nutzen wir diese Chance und machen uns selbst ein Bild von der Lage. Und um es klar zu sagen: Für unseren Landkreis droht im Moment kein Endlager und ich hoffe inständig, dass das so bleibt. Welche Einflussmöglichkeiten und Vermeidungsoptionen sich im weitern Verlauf ergeben, bleibt noch abzuwarten, aber nutzen würde ich sie alle.