Ab dem kommenden Montag gibt es im Landkreis Wittenberg einen Fahrplanwechsel im Busverkehr. Was das für die Nutzer bedeutet, habe ich mir mal angeschaut.
Ab dem kommenden Montag gibt es im Landkreis Wittenberg einen Fahrplanwechsel im Busverkehr. Was das für die Nutzer bedeutet, habe ich mir mal angeschaut.
Ein schwerbehinderter Mann, der auf den Bus angewiesen ist, hat Streit mit der Busbetreibergesellschaft. Der Fall zeigt beispielhaft, wie bürokratisch der ÖPNV im Landkreis Wittenberg teilweise arbeitet und zu wenig vom Nutzer her gedacht ist. Da müssen wir jetzt ansetzen: Wir brauchen eine brauchbare Taktung und Anbindung der Verkehrsmittel, vom Linien- bis zum Anrufbus, damit unsere ländliche Region nicht abgehängt wird. Das Menschen mit einer Behinderung in besonderer Weise auf den ÖPNV angewiesen sind, macht es auch erforderlich, dass dieser noch viel mehr auf deren Bedürfnisse eingestellt ist.

Haben Sie schon die neue Broschüre „Inspiration“ der Gartenreich-Information angeschaut? Sie zeigt nicht nur die Vielseitigkeit des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches, sondern soll zukünftige Touristen auch überzeugen, mehr Zeit für die Region einzuplanen. Das tut nicht nur den Touristen gut, sondern auch unseren Gastronomen und Hoteliers. Da müssen wir in Zukunft noch viel deutlicher die Stärken der Region hervorheben. Unser Landkreis kann nicht nur Luther, sondern noch viel mehr! Das Gartenreich Wörlitz, die Industriekultur, unsere Naturschutzparke und natürlich auch Luther laden dazu ein, mehr als einen Tag in unserer wunderschönen Heimat zu verbringen. Das müssen und werden wir noch viel deutlicher und lauter kommunizieren.

Auch die Stadt Wittenberg kann mehr als Luther. Mit der neuen Standortkampagne wird in Leipzig und Berlin für die größte Kleinstadt der Welt als Wohn- und Arbeitsort geworben. Da haben wir enorm viel Potential – beide Metropolen sind per ICE rund eine halbe Stunde von uns entfernt. Die MZ berichtet heute über die Aktion. Die Kreativität der Kampagne spricht übrigens für uns. Immer getreu dem Motto: ‘Hör nie auf quer zu denken’, entwickelten die Menschen in diesem Landkreis schon immer neue Ideen und das ist heute auch noch so.
Wir können und müssen beim Thema ÖPNV und Schülerverkehr an vielen Stellen noch besser werden. Das ist im ländlichen Raum nicht einfach, aber wer es ernst meint damit, die Region nicht abhängen zu wollen, der muss sich auch um eine zukunftsfähige Mobilität bemühen. Das gilt auch für den unbedingt notwendigen Ausbau des Radwegenetzes. Das heißt konkret: