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Automobiler Talk: Wo geht die Reise in der Mobilität hin?

Die Automobilbranche hat zum Gespräch geladen und ich bin der Einladung gern gefolgt. Gemeinsam mit Ministerpräsident Dr. Haseloff haben wir uns den Fragen gestellt, die sowohl das Land Sachsen-Anhalt als auch den Landkreis betreffen.

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Christian Tylsch kann Landrat und will es.

Teil 1: Im Gespräch mit Christian Tylsch, der als Landrat für Wittenberg kandidiert. Heute geht es um die Themen Wirtschaft und Bildung in unserem Landkreis Wittenberg. Und was ihn persönlich bewogen hat, nochmal zu kandidieren. Das Interview wurde im Wochenspiegel gedruckt. Nachzulesen ist es hier:

Herr Tylsch, Sie stellen sich der Wahl als Landrat. Sie bewerben sich nach sieben Jahren erneut. Warum wollen Sie Landrat werden?
Der Landkreis Wittenberg ist meine Heimat. Seit 14 Jahren arbeite ich im Kreistag für eine erfolgreiche Entwicklung des gesamten Landkreises. Wenn man das mit Herzblut macht, dann ist ganz klar, dass man sich auch der Verantwortung und Herausforderungen stellt. Deshalb möchte ich Landrat werden. Weil ich weiß, wo die Herausforderungen liegen und was zu tun ist.

Was ist anders als vor 7 Jahren?
Was die Themen angeht, hat sich kaum etwas geändert. Leider. Wir müssen weg vom verwalten und hin zum gestalten! Ein wichtiges Zukunftsthema bleibt die hausärztliche Versorgung in der Fläche. Aber auch Schulen und Kindertagestätten und deren Ausstattung sind eine große Aufgabe. Auch der Schülerverkehr. Das sind Punkte, die ich anpacken werde, weil ich gelernt habe, wie es geht. Oder das ganze Thema Ehrenamt: die Freiwilligen Feuerwehren und Rettungsdienste. Nicht zu vergessen die vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen, die das Leben erst lebenswert machen. Priorität hat auch das Thema Wirtschaft. Ich möchte einen Landkreis, der Partner der Wirtschaft ist.

Das sind eine Menge Themen. Was haben Sie da konkret vor?
Sehr viele unserer Unternehmen haben sich gut entwickelt. Jetzt müssen wir den Fachkräftebedarf decken. Nur eine erfolgreiche Wirtschaft sichert Arbeitsplätze und damit Lebensgrundlagen. Dafür müssen wir mehr tun. Das heißt konkret, dass alle Gewerbegebiete an schnelles Internet angeschlossen werden müssen. Und ich werde einen festen Ansprechpartner, als Lotse und Vermittler, in der Verwaltung etablieren, der mit Befugnissen ausgestattet ist, um für Unternehmen und Investoren da zu sein. Der regelmäßige Austausch mit den Unternehmen und Verbänden, wie der Kreishandwerkerschaft, ist für mich selbstverständlich.

Das Hauptaugenmerkt liegt also bei der Wirtschaft?
Es ist eines der großen Themen. Genauso wichtig wie die Wirtschaft ist mir die Bildung. Gute Bildung ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben. Gut ausgestattete Schulen gehören dazu. Das ist uns durch das Corona-Virus nochmal besonders deutlich gemacht worden. Dazu gehören sanierte Schulgebäude und vor allem sichere Schulstandorte. Lebenslanges Lernen betrifft dann auch Musikschulen und die Kreisvolkshochschule. Aber auch die Sicherung aller Ausbildungsgänge in unserer Berufsschule ist für mich ebenfalls sehr wichtig. Hier sind wir wieder bei der Wirtschaft.

Auf die Frage, was anders als vor sieben Jahren ist, haben Sie inhaltlich geantwortet. Was hat sich persönlich verändert?
Ich habe mich natürlich weiterentwickelt. Die vielen Jahre der kommunalpolitischen Arbeit im Kreistag und mit der Kreisverwaltung sind wichtige Grundlagen, ohne die es nicht geht. Beruflich war die Zeit in Magdeburg extrem lehrreich. Große Verwaltungen zu leiten, kommunalpolitische Erfahrung zu haben und konkrete Ziele zu bennen, darum geht es. Und die Fähigkeit entschlossen und auch mutig zu handeln. Das bringe ich für unseren Landkreis mit!

Teil 2 folgt am kommenden Sonntag.

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Aktuelles

Vorstellung der Kandidaten – Livestream aus dem Stadthaus – 26.05.2021

Am Dienstagnachmittag erhielten die neun Kandidaten für die Wahl des neuen Landrates im Kreis Wittenberg die Gelegenheit, sich in einem Livestream vorzustellen.

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Ziele

Der Kampf gegen Corona muss Chefsache werden.

Das Corona-Virus hat für uns alle gravierende Folgen im beruflichen und privaten Leben. Die Bekämpfung der Pandemie muss in der Kreisverwaltung spürbar Chefsache werden. Wir brauchen schnelle, entschlossene und mutige Entscheidungen – während und nach der Pandemie. Viel hat sich in den letzten Wochen nach harter Kritik verbessert. Wir sind beim Impfen vorangekommen und bei der Kontaktnachverfolgung leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Großartiges. Wir können und müssen trotzdem besser werden. Das heißt konkret:

  • die Abstimmung mit den Bürgermeistern muss viel enger werden
  • die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern muss schneller, offener und transparenter werden
  • regelmäßige und verständliche Informationen über Amtsblatt und Internet zur aktuellen Lage und den Maßnahmen
  • Dienstleistungen der Verwaltung für Bürger müssen auch in der Pandemie schnell und effizient möglich sein