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Was heute wichtig wird: Stichwahl, Sport-„Oscar“ und ein Preis für die Ärztin mit Herz für Babies – 15.06.2021

Die MZ hat noch einmal die Kandidaten für die Stichwahl um das Landratsamt gebeten, zu einigen Fragen Stellung zu nehmen und die eigenen Positionen und Ziele vorzustellen. Pro Frage waren 580 Zeichen vorgegeben, weshalb manche Antwort kürzer ausfällt, als sie es verdient hätte.

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Was heute wichtig ist: „Kita des Jahres“ in Wörlitz, Tourismus in Prettin und neue Ideen für den Verkehr – 10.06.2021

Was für eine riesige Freude! Die Kita “Villa Sonnenschein” in Wörlitz ist Deutschlands “Kita des Jahres”. Gestern Abend wurde die Entscheidung verkündet und sie verbreitete sich rasend schnell. (Foto: DKJS/ F. Schmitt und A. Wendler)

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Christian Tylsch kann Landrat und will es.

Teil 1: Im Gespräch mit Christian Tylsch, der als Landrat für Wittenberg kandidiert. Heute geht es um die Themen Wirtschaft und Bildung in unserem Landkreis Wittenberg. Und was ihn persönlich bewogen hat, nochmal zu kandidieren. Das Interview wurde im Wochenspiegel gedruckt. Nachzulesen ist es hier:

Herr Tylsch, Sie stellen sich der Wahl als Landrat. Sie bewerben sich nach sieben Jahren erneut. Warum wollen Sie Landrat werden?
Der Landkreis Wittenberg ist meine Heimat. Seit 14 Jahren arbeite ich im Kreistag für eine erfolgreiche Entwicklung des gesamten Landkreises. Wenn man das mit Herzblut macht, dann ist ganz klar, dass man sich auch der Verantwortung und Herausforderungen stellt. Deshalb möchte ich Landrat werden. Weil ich weiß, wo die Herausforderungen liegen und was zu tun ist.

Was ist anders als vor 7 Jahren?
Was die Themen angeht, hat sich kaum etwas geändert. Leider. Wir müssen weg vom verwalten und hin zum gestalten! Ein wichtiges Zukunftsthema bleibt die hausärztliche Versorgung in der Fläche. Aber auch Schulen und Kindertagestätten und deren Ausstattung sind eine große Aufgabe. Auch der Schülerverkehr. Das sind Punkte, die ich anpacken werde, weil ich gelernt habe, wie es geht. Oder das ganze Thema Ehrenamt: die Freiwilligen Feuerwehren und Rettungsdienste. Nicht zu vergessen die vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen, die das Leben erst lebenswert machen. Priorität hat auch das Thema Wirtschaft. Ich möchte einen Landkreis, der Partner der Wirtschaft ist.

Das sind eine Menge Themen. Was haben Sie da konkret vor?
Sehr viele unserer Unternehmen haben sich gut entwickelt. Jetzt müssen wir den Fachkräftebedarf decken. Nur eine erfolgreiche Wirtschaft sichert Arbeitsplätze und damit Lebensgrundlagen. Dafür müssen wir mehr tun. Das heißt konkret, dass alle Gewerbegebiete an schnelles Internet angeschlossen werden müssen. Und ich werde einen festen Ansprechpartner, als Lotse und Vermittler, in der Verwaltung etablieren, der mit Befugnissen ausgestattet ist, um für Unternehmen und Investoren da zu sein. Der regelmäßige Austausch mit den Unternehmen und Verbänden, wie der Kreishandwerkerschaft, ist für mich selbstverständlich.

Das Hauptaugenmerkt liegt also bei der Wirtschaft?
Es ist eines der großen Themen. Genauso wichtig wie die Wirtschaft ist mir die Bildung. Gute Bildung ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben. Gut ausgestattete Schulen gehören dazu. Das ist uns durch das Corona-Virus nochmal besonders deutlich gemacht worden. Dazu gehören sanierte Schulgebäude und vor allem sichere Schulstandorte. Lebenslanges Lernen betrifft dann auch Musikschulen und die Kreisvolkshochschule. Aber auch die Sicherung aller Ausbildungsgänge in unserer Berufsschule ist für mich ebenfalls sehr wichtig. Hier sind wir wieder bei der Wirtschaft.

Auf die Frage, was anders als vor sieben Jahren ist, haben Sie inhaltlich geantwortet. Was hat sich persönlich verändert?
Ich habe mich natürlich weiterentwickelt. Die vielen Jahre der kommunalpolitischen Arbeit im Kreistag und mit der Kreisverwaltung sind wichtige Grundlagen, ohne die es nicht geht. Beruflich war die Zeit in Magdeburg extrem lehrreich. Große Verwaltungen zu leiten, kommunalpolitische Erfahrung zu haben und konkrete Ziele zu bennen, darum geht es. Und die Fähigkeit entschlossen und auch mutig zu handeln. Das bringe ich für unseren Landkreis mit!

Teil 2 folgt am kommenden Sonntag.

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Was heute wichtig ist: Das Los der Handwerker, Geld für den Keller, Theater trotz Krise und soziales Engagement durch die Jahrhunderte – 21.05.2021

Handwerksunternehmen klagen über Materialmangel und lange Lieferzeiten, das führt zu gestiegenen Kosten.Wie stark unsere einheimischen Betriebe und deren Kunden betroffen sind, hat sich die Mitteldeutschen Zeitung mal angeschaut.

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Hausärzte, Geburtsklinik, Nachwuchssicherung: was das Paul-Gerhardt-Stift gerade so besonders macht. – 06.05.2021

Mit dem Geschäftsführer Matthias Lauterbach habe ich mich über das evangelische Krankenhaus Paul Gerhardt Stift in Wittenberg, dessen Zukunft und die Erwartungen an den neuen Landrat unterhalten.

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Was heute wichtig wird: Danke sagen, Landwirtschaft und Nachwuchsförderung – 04.05.2021

Wieder ein schönes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement gibt es in Wittenberg. Die Bürgerstiftung plant, so berichtet es heute die MZ, einen Jahreskalender 2022, bei dem es um Corona und Vereine geht.

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„Person im Wasser“ ist das Stichwort für die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft Wittenberg – 02.05.2021

Der Wittenberger Ortsverband der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft DLRG hat am Wochenende die Technik aus dem Winterschlaf geholt. Die Einsatzgruppe des Vereins mit 160 Mitgliedern hat dazu die Wasserfahrzeug überprüft und den Aktiven gleich die Möglichkeit gegeben, mit der komplexen Technik wieder vertraut zu werden.

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Was heute wichtig ist: Testbefreiung für Geimpfte, Wechsel bei der Cranachstiftung und die Wahlen am 6. Juni – 29.04.2021

Dass der Landkreis am Mittwoch die kritische Inzidenz-Marke von 165 gerissen hat, habe ich schon an anderer Stelle erwähnt – und auch zusammengefasst, was das jetzt für die Einwohner des Landkreises Wittenberg bedeutet. Was heute sonst noch wichtig ist.