Christian Tylsch im Gespräch mit Christian und Michael Pirl
Ich habe mich mit Christian und Michael Pirl in Wörlitz zum Gespräch getroffen. Die beiden Inhaber des Ringhotel „Zum Stein“ führen den Familienbetrieb, der von der Corona-Krise ebenso gebeutelt ist, wie die vielen anderen Gastronomen und Beherbergungsbetriebe in unserem Landkreis. Ich wollte wissen, wie es dem Unternehmen jetzt geht, mit welchen Strategien man aus der Krise kommt und welche Themen hier in Zukunft eine besonderes große Rolle spielen.
Im Seniorenclub in Elster zieht wieder Leben ein. Hier wird der Impffortschritt spürbar und das macht froh. Endlich können sich die Senioren in Zahna-Elster und natürlich überall im Landkreis langsam wieder treffen und Pläne für die Zukunft schmieden.
Das gesellschaftliche Leben erwacht langsam wieder und das ist gut und dringend nötig. Dass dennoch auf Lüftung und Desinfektion geachtet wird, ist vernünftig und zeigt, dass die Damen genau wissen, dass immer noch etwas Vorsicht gelten muss, aber dabei nicht mehr auf die liebgewordenen Treffen verzichtet werden muss. Wie wichtig diese Vereinsarbeit ist, sieht man schon an den Themen.
Es geht eben nicht nur um Geselligkeit – auch wenn der soziale Kontakt unendlich wichtig ist – sondern um konkrete Themen bis hin zur Wahlvorbereitung. Ich hoffe, dass alle Vereine, wenn auch noch etwas vorsichtiger, jetzt wieder in das Vereinsleben zurück finden und damit das ehrenamtliche Leben im Landkreis wieder pulsiert.
Wenn es gelingt, dass harmonisch zu verbinden, hat so ein Projekt auch Modellcharakter. Als Landrat werde ich gern helfen, dieses Projekt umzusetzen, zum Beispiel bei der Beschaffung von Fördermitteln für die Altlastensanierung oder der Vermarktung der Gewerbeflächen.
Die liebgewordenen Konzerte kehren zurück ins richtige Leben!
Auch bei den Konzerten in Wittenberg geht es wieder los. Die liebgewordenen Konzerte rund um das Schloss sind in der Planung. Das kulturelle Leben nimmt wieder Fahrt auf. Wir werden sehen, dass auch mit Einhaltung der Corona-Regeln sowie den schon geimpften Personen musikalische Genüsse wieder möglich und sicher sind. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn überall im Landkreis solche Veranstaltungen stattfinden und wir diese Vielfalt erleben und genießen können. Und natürlich auf die Freunde und Bekannten, die man so wieder viel leichter treffen kann.
Stück für Stück kommen wir mit den Impfungen voran. Die Zahl der Geimpften, die älter als 80 Jahre sind (also Angehörige der Gruppe, die im Falle einer Infektion besonders gefährdet sind), nimmt stetig zu. Da ist es völlig richtig, die nächste Stufe stärker in den Blick zu nehmen: die Gruppe der über 70 Jährigen.
Aus einer guten Impfkampagne kann noch eine sehr gute werden.
Dass der Landkreis am Mittwoch die kritische Inzidenz-Marke von 165 gerissen hat, habe ich schon an anderer Stelle erwähnt – und auch zusammengefasst, was das jetzt für die Einwohner des Landkreises Wittenberg bedeutet. Was heute sonst noch wichtig ist.