Am Dienstagnachmittag erhielten die neun Kandidaten für die Wahl des neuen Landrates im Kreis Wittenberg die Gelegenheit, sich in einem Livestream vorzustellen.
Am Dienstagnachmittag erhielten die neun Kandidaten für die Wahl des neuen Landrates im Kreis Wittenberg die Gelegenheit, sich in einem Livestream vorzustellen.
Tesvolt! Ein Unternehmen, auf dass wir als Landkreis insgesamt stolz sein können. Im besten Sinne ist hier aus einem Startup ein Global Player geworden. Weltweit in über 2000 Projekten ist das Unternehmen unterwegs und hilft, die Energiewende pragmatisch umzusetzen.
Durch die Speicherlösungen wird eine der großen Schwächen von regenerativen Energieträgern ausgeglichen: die kontinuierliche Verfügbarkeit. Ohne Sonne gibt es weniger Solarstrom, ohne Wind keine Windenergie. Mit intelligenten Speicherlösungen gibt es für dieses Problem aber eine Lösung, die in ihrer Umsetzung visionär ist.
Mit Daniel Hannemann und Simon Schandert sind aber auch die Köpfe des Unternehmens visionär. Die Art der Unternehmensführung und die Unternehmensstrategie sind deren Handwerk, und das beherrschen sie hervorragend. Das zeigt, dass die Menschen aus unserer Heimat schon immer – so auch heute – Großes leisten können.
Als Landrat will ich genau solche Prozesse unterstützen: Vernetzung mit Forschungseinrichtungen, Fördermittelaquise, Nachwuchsgewinnung und Investitionsbegleitung sind dabei nur ein paar Stichworte, die ich für eine starke Wirtschaft im Landkreis weiter entwickeln werde.

Landwirtschaft hat in unserem Landkreis einen extrem hohen Stellenwert. Sie ist Arbeitgeber, ernährt uns und schafft in vielfältiger Weise einen Mehrwert für unsere Gesellschaft. Dabei ist Landwirtschaft Sinnbild für das urtypische Zusammenwirken und Zusammenleben von Mensch und Natur. Die Jessener MZ hat sich angeschaut, wie in Berlin gerade Politik zwischen Bauern und Bienen gemacht wird.
Für mich ist das daher auch eine der nachhaltigsten Wirtschaftsformen. Schon deshalb muss es fair zugehen! Insektenschutz ist natürlich wichtig. Wir wissen alle, das zum Beispiel das Bienensterben dramatische Folgen für unsere Natur hat. Auch die Landwirte wissen das. Aber das kann nicht bedeuten, dass diese gesamtgesellschaftlichen Aufgaben auf dem Rücken der Landwirte abgeladen werden, die in den letzten Jahren genug zu kämpfen hatten.
Das Ansinnen von Bundestag und Bundesregierung ist richtig, aber nicht zu Lasten der Bauern. Hier erwarte ich in Berlin die Berücksichtigung der berechtigten Interessen vor Ort. Mit Sepp Müller weiß ich da einen festen Partner an der Seite des Landkreises und der Bauern. Gemeinsam mit diesem Netzwerk möchte ich als Landrat für die Interessen der Bauern streiten.

Nur noch drei Leitstellen statt 13 für ganz Sachsen-Anhalt? Die Position des Chefs der Barmer Krankenkasse in Sachsen-Anhalt ist – vorsichtig formuliert – frech! Das Ansinnen, die Leitstellen im Land zu reduzieren, ist nicht neu, wird aber am vermeintlichen Problem der Rettungsdienstzeiten nichts ändern. Im Gegenteil! Ich bin der Meinung, dass die Ortskenntnis der Disponenten in den Leitstellen ebenso wichtig ist, wie die regionale Vernetzung mit den Rettungs- und Brandschutzeinheiten.
Außerdem können mehrere Leitstellen den Ausfall einer benachbarten Leitstelle einfacher kompensieren. Wieso eine Reduzierung der Leitstellen die Fahrzeit eines Rettungswagens verkürzen soll, erschließt sich mir nicht. Wir haben im Landkreis in den vergangenen Monaten durch zusätzliche Rettungswachen das Netz enger gezogen.
Durch zusätzliche Rettungswagen erreichen wir jetzt schneller auch die abgelegeneren Orte. Das hätte aber alles auch viel schneller umgesetzt werden können, wenn die Kostenträger, das sind nämlich die Krankenkassen, dieser Maßnahme eher zugestimmt hätten.
Der Vorschlag ist also bestenfalls Augenwischerei um von den selbst verursachten Problemen abzulenken. Ich kann dem Landrat von Anhalt-Bitterfeld, Uwe Schulze, da nur zustimmen, der alternativ vorschlug, lieber die Zahl der Krankenkassen zu reduzieren, wenn man im System Geld sparen will.
Ich lehne eine solche Initiative für unseren Landkreis ab und warne davor, mit einem unnötigen Eingriff in die Strukturen erneut Unsicherheiten zu schaffen. Das System hat sich bewährt und funktioniert!
Der Besuch beim technischen Hilfswerk unseres Landkreises war ausgesprochen spannend. Viel mehr noch als Feuerwehr und Rettungsdienst arbeitet das THW oftmals fernab der öffentlichen Wahrnehmung. Und dabei sind die Helfer für größere Einsatzgeschehen unverzichtbar.
Handwerksunternehmen klagen über Materialmangel und lange Lieferzeiten, das führt zu gestiegenen Kosten.Wie stark unsere einheimischen Betriebe und deren Kunden betroffen sind, hat sich die Mitteldeutschen Zeitung mal angeschaut.
Endlich! Wir sind mit der Inzidenz im Landkreis zum zweiten Mal unter 100. Seit gestern zählen wir nun die Tage, bis wir aus der Bundesnotbremse raus sind. Da es fünf Werktage in Folge unter 100 sein müssen, wären wir im besten Fall am 27. Mai aus der Notbremse raus und hätten wieder mehr Freiheiten.
Mit Axel Mitzka, dem Vorsitzenden des Vereins Dübener Heide e.V., habe ich mich auf der Blühwiese am Wachtmeister ganz im Süden des Landkreises getroffen. Was auf den ersten Blick nach einem eher unscheinbaren Fleckchen Erde aussieht, ist in Wirklichkeit ein sehr spannendes und vor allem erfolgreiches Projekt des Naturparks.
Gute Nachrichten aus Kemberg! Wir kommen mit den Impfungen immer weiter voran. Wie auch in anderen Städten im Landkreis ist die Gruppe der 80-Jährigen mittlerweile soweit abgeschlossen, dass die nächste Gruppe angeschrieben wird.
Auf der Gräfenhainichener Seite des Gröberner Sees soll es bald Baubeginn geben. Das sind wirklich gute Nachrichten aus der Heidestadt. Dass wir am Gröberner See nach vielen Jahren wieder Bewegung sehen, ist ein wichtiges Signal für die weitere touristische Entwicklung der ganzen Region, aber auch für die Stadtentwicklung in Gräfenhainichen.
Vor allem dem unermüdlichen Arbeiten von Gräfenhainichens Bürgermeister Enrico Schilling ist es zu verdanken, dass es weiter geht. Wir haben uns schon vor einigen Wochen über die zukünftige Entwicklung verständigt und abgestimmt, wo ich als neuer Landrat helfen kann, diese Arbeit zu unterstützen. Die Stadt Gräfenhainichen und der Landkreis kann von dieser Entwicklung nur profitieren.

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet heute über 1873 offene Ausbildungsstellen im Landkreis Wittenberg. Demgegenüber stehen 1.100 Jugendliche, die derzeit auf der Suche sind, so die Statistik der Bundesagentur für Arbeit. In etwa vier Monaten beginnt das neue Lehrjahr, damit sollten Unternehmen und potentielle Auszubildende jetzt schnell reagieren.
Nur wenn es uns gelingt, junge Fachkräfte hier zu halten, sichern wir die Zukunft unseres Landkreises. Und Unterstützung gibt es dafür ebenso vielfältig. Über die Homepage der Bundesagentur können Lehrstellenangebote abgerufen werden oder Unternehmen Unterstützungsangebote herausfinden. So gibt es unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse für die Ausbildung und bei der Übernahme trotz Kurzarbeit.

Schulsozialarbeit hat uns im Kreistag über viele Jahre begleitet, so auch wieder in diesen Tagen. Die Notwendigkeit wurde nie bestritten und im Moment ist sie in der Tat wichtiger denn je.
Umso wichtiger ist aber auch die richtige Verteilung im gesamten Landkreis und an allen Schulen. Im Kreistag habe ich mehrfach dazu gesprochen und neben den zusätzlichen 500.000 Euro, die wir als Kreistag dafür zur Verfügung gestellt haben, auch die Einbindung jeder Schule angemahnt.
Gerade die hier beschriebenen Probleme, die das Homeschooling verursacht, treffen auf alle Schulen und Schultypen gleichermaßen zu. Es war in jedem Fall richtig, die Schulsozialarbeit zu stärken, das wird auch in Zukunft so sein.
Wenn über den Funk des Brand- und Katastrophenschutzes im Landkreis der Rufname “Kater Wittenberg 11/7” ertönt, bedeutet es das Ausrücken der SEG Wittenberg. SEG steht dabei für Schnelleinsatzgruppe. Diese Einheit des Brand-und Katastrophenschutzes wird von der Johanniter-Unfall-Hilfe betrieben und hat bis zum Ausrücken nur 45 Minuten Zeit.
Johanniter leisten nicht nur im “normalen” Grundbetrieb wichtigen Anteil am Rettungsdienst im Landkreis Wittenberg. Christian Gatniejewski ist seit vielen Jahren als Sanitäter bei Auslandseinsätzen in aller Welt dabei, um Not und Leiden von Menschen zu lindern.