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Was heute wichtig wird: Corona-Lockerungen und ein spannendes Projekt in Oranienbaum – 08.06.2021

Im Seniorenclub in Elster zieht wieder Leben ein. Hier wird der Impffortschritt spürbar und das macht froh. Endlich können sich die Senioren in Zahna-Elster und natürlich überall im Landkreis langsam wieder treffen und Pläne für die Zukunft schmieden.

Das gesellschaftliche Leben erwacht langsam wieder und das ist gut und dringend nötig. Dass dennoch auf Lüftung und Desinfektion geachtet wird, ist vernünftig und zeigt, dass die Damen genau wissen, dass immer noch etwas Vorsicht gelten muss, aber dabei nicht mehr auf die liebgewordenen Treffen verzichtet werden muss. Wie wichtig diese Vereinsarbeit ist, sieht man schon an den Themen.

Es geht eben nicht nur um Geselligkeit – auch wenn der soziale Kontakt unendlich wichtig ist – sondern um konkrete Themen bis hin zur Wahlvorbereitung. Ich hoffe, dass alle Vereine, wenn auch noch etwas vorsichtiger, jetzt wieder in das Vereinsleben zurück finden und damit das ehrenamtliche Leben im Landkreis wieder pulsiert.

In Oranienbaum soll etwas Neues entstehen
In Oranienbaum soll etwas Neues entstehen

Ein spannendes Projekt entwickelt sich da in Oranienbaum. Eine alte und teilweise belastete Industriefläche soll zukünftig für Wohnungsbau und Kleingewerbe genutzt werden. Solche klugen Entwicklungsmaßnahmen machen eine Stadt attraktiver und schaffen Ansiedlungsmöglichkeiten für junge Familien, begleitet von Arbeitsplätzen.

Wenn es gelingt, dass harmonisch zu verbinden, hat so ein Projekt auch Modellcharakter. Als Landrat werde ich gern helfen, dieses Projekt umzusetzen, zum Beispiel bei der Beschaffung von Fördermitteln für die Altlastensanierung oder der Vermarktung der Gewerbeflächen.

Die liebgewordenen Konzerte kehren zurück ins richtige Leben!
Die liebgewordenen Konzerte kehren zurück ins richtige Leben!

Auch bei den Konzerten in Wittenberg geht es wieder los. Die liebgewordenen Konzerte rund um das Schloss sind in der Planung. Das kulturelle Leben nimmt wieder Fahrt auf. Wir werden sehen, dass auch mit Einhaltung der Corona-Regeln sowie den schon geimpften Personen musikalische Genüsse wieder möglich und sicher sind. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn überall im Landkreis solche Veranstaltungen stattfinden und wir diese Vielfalt erleben und genießen können. Und natürlich auf die Freunde und Bekannten, die man so wieder viel leichter treffen kann.

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Was spricht eigentlich für mich als Landrat?

Ganz einfach:

  • Ich kann das. Und ich will das. Auf die Reihenfolge kommt es ja auch an.
  • Ich bin hier aufgewachsen und kenne nach 14 Jahren ehrenamtlicher Arbeit den Landkreis, unsere Aufgaben und die Kreisverwaltung
  • Außerdem bin ich vernetzt bis in die Landes- und Bundesebene.
  • Und seit der letzten Landratswahl, bei der ich dem Amtsinhaber unterlegen war, hat sich etwas getan.
  • Mit 38 Jahren stehe ich außerdem für einen Generationenwechsel, den wir jetzt brauchen.
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Christian Tylsch kann Landrat und will es.

Teil 1: Im Gespräch mit Christian Tylsch, der als Landrat für Wittenberg kandidiert. Heute geht es um die Themen medizinische Versorgung und Ehrenamt im Landkreis Wittenberg. Das Interview wurde im SuperSonntag gedruckt. Der erste Teil des Interviews erschien vor wenigen Tagen und ist hier zu finden. Nachzulesen ist Teil zwei nun hier:

Herr Tylsch, im ersten Teil unseres Gespräches haben wir über Bildung und Wirtschaft gesprochen.
Richtig. Zwei wichtige Themen, zu denen ich sehr konkrete Ziele habe. Nach 14 Jahren im Kreistag und meiner Arbeit in der Staatskanzlei in Magdeburg weiß ich genau, worauf es ankommt. Gleichzeitig stehe ich mit meinen 38 Jahren aber auch für einen Generationswechsel und frischen Wind. Darauf kommt es an: Breite Erfahrung, ein gutes Netzwerk und konkrete Vorstellungen wie sich unser Landkreis entwickeln soll. All das bringe ich mit.

Wir sprechen heute über die medizinische Versorgung im Landkreis. Das Thema beschäftigt Sie schon lange. Warum?
12 Prozent unserer Hausärzte sind über 65 Jahre, das Durchschnittsalter liegt bei etwa 55 Jahren. Allein daran sehen wir die Entwicklung in den kommenden Jahren. Dagegen will und kann man etwas tun. Mein Ziel ist eine gute medizinische Versorgung in der Fläche. Deshalb werden wir als Landkreis allein oder mit einem guten Partner eine eigene Einrichtung schaffen, in der Hausärzte angestellt sind aber keine eigene Praxis gründen und unterhalten müssen. Das senkt die Hürden für junge Ärzte. Und wir werden an den Universitäten für unsere Heimat werben. Ich möchte das z.B. mit einem Stipendium verbinden. Wer sich bewusst für unseren Landkreis entscheidet, erhält Unterstützung im Studium.

Und wie soll das bezahlt werden?
Solche Einrichtungen gibt es in ähnlicher Form bereits und sie finanzieren sich, wie eine Praxis oder ein MVZ, über die Krankenkassen. Ein Stipendium kostet natürlich etwas, aber ganz ehrlich, was sind z.B. 400 Euro im Monat für ein Stipendium, wenn wir dafür dauerhaft einen Hausarzt bekommen? Das ist echte Daseinsvorsorge!

Lassen Sie uns noch einen Blick auf das Ehrenamt werfen. Was haben Sie da vor?
Auch hier bleibe ich meinem Prinzip treu, konkrete Ziele zu formulieren. In den zurückliegenden Jahren habe ich z.B. viele Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren gesprochen. Deshalb habe ich in dieser Woche auch ein sehr konkretes Konzept für den Brand und Katastrophenschutz vorgelegt. Ziel ist es, die vielen Fragen, von der passgenauen Ausstattung über die einheitliche und digitale Ausbildung bis zur Nachwuchsgewinnung zu beantworten und klare Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen. Da gehts nicht um schnelle Versprechen, sondern um Verlässlichkeit. Dafür stehe ich.

Aber es gibt noch mehr Ehrenamtliche im Landkreis!
Und das ist auch gut so, denn unser Vereinsleben ist unbezahlbar. Deshalb möchte ich auch eine EhrenamtCard entwickeln, dafür die Partner zusammen bringen und so dem Ehrenamt etwas zurück geben. Wir werden z.B. bei der Nutzung von Sporthallen helfen können. Für mich ist es Aufgabe der öffentlichen Verwaltung, wo immer es geht, ehrenamtliches Engagement zu unterstützen. Das ist nicht immer eine Frage des Geldes.
Vielen Dank.

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Inzidenz bleibt unter 35: Was sich ab Donnerstag ändert

Seit Samstag liegen die 7-Tage-Inzidenzzahlen des RKI für den Landkreis Wittenberg unter 35 (Heute 22). Damit gelten wieder neue Regeln. Voraussetzung ist natürlich, dass der Landkreis keine Zeit verstreichen lässt und heute noch feststellt, dass wir die fünf Tage geschafft haben.

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Radwegekonzept für Sachsen-Anhalt: Mit mir wird das für den Landkreis Wittenberg leicht umsetzbar werden. 02.06.2021

Mobilität und Verkehr steht weit oben auf meiner Agenda als neuer Landrat. Umso erfreulicher ist für mich, dass da jetzt auf Landesebene Zug in den Kamin kommt.

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Was heute wichtig wird: Hotels und Gastronomie, Mobilität der Zukunft und die Kreisvolkshochschulen – 01.06.2021

Endlich geht es wieder los! Nach über einem halben Jahr dürfen die Hotels und Beherbergungsbetriebe im Landkreis wieder öffnen, weil die Inzidenz entsprechend weit gesunken ist.

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Automobiler Talk: Wo geht die Reise in der Mobilität hin?

Die Automobilbranche hat zum Gespräch geladen und ich bin der Einladung gern gefolgt. Gemeinsam mit Ministerpräsident Dr. Haseloff haben wir uns den Fragen gestellt, die sowohl das Land Sachsen-Anhalt als auch den Landkreis betreffen.

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Fünf Tage unter 50: Was ab Dienstag im Landkreis Wittenberg erlaubt ist. 31. 05.2021

Seit Mittwoch letzter Woche liegen die 7-Tage-Inzidenzahlen des RKI für den Landkreis Wittenberg unter 50. Damit springt die Corona-Ampel am Dienstag von Gelb-Grün auf Grün. Was das konkret bedeutet, habe ich hier mal zusammengefasst.

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Inhalte statt heißer Luft: Konzept “Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Wittenberg bis 2035” vorgestellt – 30.05.2021

Am Freitag in Wittenberg habe ich mein Konzept zur Entwicklung des Brand- und Katastrophenschutzes im Landkreis Wittenberg bis ins Jahr 2035 vorgestellt. Die Runde, in der ich das rund 20-seitige Papier vorlegen konnte, war hochkarätig besetzt.

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Was heute wichtig ist: Afrikanische Schweinepest, Jugendclubs, Juniorwahlen und der Wörlitzer Park – 29.05.2021

Vorsorge ist besser als Nachsorge, deswegen wurde bei Gallin geübt, wie man mit einer unsichtbaren Gefahr umgehen kann! Zwar ist die afrikanische Schweinepest für den Menschen nicht gefährlich, auch nicht beim Verzehr von möglicherweise kontaminierten Schweinefleisch, aber sie ist für die Wild- und Hausschweinbestände eine große Gefahr.

Für Tiere die von ihr betroffen sind, endet die Infektion in jedem Fall tödlich. Es ist daher von großer Bedeutung, dass wir Ausbruchsherde verhindern, zum einen um eine weitere Verbreitung über die Wildschweine zu verhindern und zum anderen das Übergreifen auf die Hausschweinbestände zu verhindern.

Das würde zu einem erheblichen Schaden in den betroffenen landwirtschaftlichen Betrieben in unserem Landkreis führen. Um das zu vermeiden hat der Kreis nun Vorsorge getroffen und rüstet sich. Richtig so!

Wie geht es jetzt weiter für die Jugendlichen?
Wie geht es jetzt weiter für die Jugendlichen?

Es gibt Bewegung in der Jugendclub-Landschaft im Kreis. Hier gilt es jetzt, ganz fest die Daumen zu drücken! Es macht mich schon etwas traurig, wenn ich lesen muss, dass der MiniClub in Apollensdorf in der bewährten Form nicht weiter machen kann.

Mehrfach habe ich diesen Jugendclub in den letzten Jahren besucht und weiß, wie großartig und engagiert die dort geleistete Arbeit war. Das hier nun ein Neuanfang bevorsteht, mag formal so sein und kann natürlich auch funktionieren. Das Ergebnis bleibt abzuwarten und ich hoffe und wünsche mir, dass die neuen Träger an Bewährtes anknüpfen und Traditionen weiterführen.

Aber Wehmut bleibt dennoch. Und vor allem Dankbarkeit für die zurückliegenden Jahre!

Die offene Kinder- und Jugendarbeit ist ein wichtiges Element der Jugendsozialarbeit. Sie lebt mit dem Engagement vor Ort und auch einer Bindung an die jeweilige Region. Mir ist es deshalb wichtig, besonders die lokalen und regionalen Bindungen und Akteure zu stärken. Ob Berliner Institute das leisten können, werden wir sehen. Dies Erwartung jedenfalls ist hoch, nicht nur in Apollensdorf.

Schulhof der Ganztagsschule Ernestine Reiske in Kemberg
Schulhof der Ganztagsschule Ernestine Reiske in Kemberg

In der Kemberger Schule “Ernestine Reiske” dürfen Schüler bei der Juniorwahl ihre Stimme abgeben. Solche Projekte sind extrem wichtig und ich finde es toll, dass die Schule daran teilnimmt.

Bei den anstehenden Landratswahlen darf bereits ab dem Alter von 16 Jahren gewählt werden. Die Freude darauf, die hier zum Ausdruck kommt, ist natürlich auch mit der Verantwortung verbunden, sich zu informieren. Für mich sind das die beiden Seiten der Medaille “Wahl”: Informieren und Abstimmen.

Dabei ist es natürlich die Aufgabe der Politiker, ihre Ziele und sich selbst vorzustellen. Ich mache das im persönlichen Gespräch und auf dem digitalen Weg. Auf der anderen Seite ist es aber auch die Verantwortung der Wählerinnen und Wähler, dieses Informationsangebot aufzunehmen und dann abzuwägen, wer am ehesten für ein politisches Amt geeignet ist.

Für mich sind dabei die inhaltlichen Ziele genau so wichtig, wie die personelle Eignung. Das Amt des Landrates kann man nach meiner Meinung eben nicht ausfüllen, wenn man keinerlei kommunalpolitische Erfahrung oder Vernetzung ins Land hat. Ist man gewählt, beginnt die Arbeit sofort und nicht erst nach einer jahrelangen Einarbeitung, darauf haben die Wähler ein Recht.

Das Schloss des Fürsten Franz im Wörlitzer Park.
Das Schloss des Fürsten Franz im Wörlitzer Park.

Und noch etwas Schönes zum Abschluss: Der Wörlitzer Park darf wieder erkundet werden. Darauf freue ich mich sehr! Für mich ein Ort zum Abschalten und Gedanken kreisen lassen. Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber dort kann man jedes Mal etwas neues entdecken. Zu jeder Jahreszeit verändert sich der Park und selbst bei schlechtem Wetter kann er ein Erlebnis sein. Ich werde bestimmt die Chance nutzen! Vielleicht sehen wir uns ja im Park?